gocfl / ocfl / extensions
In diesem Teil des Workshops machen wir uns mit der grundlegenden Bedienung und den Konfigurationsmöglichkeiten des Werkzeugs gocfl vertraut. Wir setzen voraus, dass die Installation erfolgreich abgeschlossen wurde.
gocfl folgt einem typischen Kommandozeilen-Muster mit Unterbefehlen. Die allgemeine Syntax lautet:
gocfl [globale Flags] <Befehl> [Befehls-Flags] <Argumente>
Wichtige globale Flags sind beispielsweise:
-v, --verbose: Erhöht die Detailtiefe der Ausgaben.-l, --log: Ermöglicht das Schreiben von Logs in eine Datei.Das Werkzeug bietet eine umfassende integrierte Hilfe. Diese ist der beste Weg, um die verfügbaren Optionen zu erkunden:
Zeigt alle verfügbaren Hauptbefehle (z.B. init, add, update, extract, validate) an:
gocfl --help
Jeder Unterbefehl hat seine eigene Hilfe-Seite, die die spezifischen Flags und Argumente erklärt:
gocfl init --help
gocfl add --help
gocfl bietet flexible Möglichkeiten zur Konfiguration, um sowohl einfache Ad-hoc-Aufrufe als auch komplexe Workflows zu unterstützen.
Für wiederkehrende Einstellungen kann eine Konfigurationsdatei (im TOML-Format) verwendet werden. Mit dem globalen Flag --config kann eine spezifische Datei angegeben werden:
gocfl --config myconfig.toml [Befehl]
Die Konfigurationsdatei dient nicht nur der Speicherung einfacher Standardwerte (wie S3-Verbindungen oder Log-Level), sondern ist insbesondere für komplexe Einstellungen von Submodulen essenziell. Viele dieser tiefgreifenden Konfigurationen stehen bewusst nicht als Kommandozeilenparameter zur Verfügung, um die Befehlszeile übersichtlich zu halten.
Beispiele für solche Submodule sind:
Einen detaillierten Überblick über die einzelnen Abschnitte und Möglichkeiten der Konfigurationsdatei finden Sie auf der Seite Detaillierte Konfiguration (gocfl.toml).
Wenn kein Pfad angegeben wird, nutzt gocfl interne Standardwerte (Embedded Config).
Falls Einstellungen an mehreren Stellen definiert sind, gilt folgende Priorität:
GOCFL_S3_ENDPOINT).Um sicherzustellen, dass Sie mit der erwarteten Version arbeiten, nutzen Sie:
gocfl --version
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