gocfl / ocfl / extensions
OCFL-Objekte sind zwar dateisystembasiert und für Menschen lesbar, aber die Navigation durch die verschiedenen Versionen und das Betrachten von Metadaten direkt in der Verzeichnisstruktur kann unübersichtlich sein. gocfl bietet hierfür einen eingebauten Web-Viewer an.
display-BefehlMit dem Befehl display (Alias: viewer) startet gocfl einen lokalen Webserver, der eine grafische Oberfläche zur Erkundung der Storage Root und der darin enthaltenen Objekte bereitstellt.
gocfl display [Pfad zur Storage Root oder zum Objekt]
Um die im Workshop erstellte Storage Root im Browser anzuzeigen, verwenden wir:
gocfl --config ./gocfl/config/gocfl.toml display --display-external-addr http://127.0.0.1:8081 ./gocfl/temp/test42/
Erklärung:
display: Startet den integrierten Webserver../gocfl/temp/test42/: Der Pfad zur Storage Root.http://localhost:8080 erreichbar.Sobald der Server läuft und Sie die Adresse im Browser aufrufen, bietet der gocfl-Viewer folgende Möglichkeiten:
v1 und v2).NNNN-indexer generiert).NNNN-thumbnail Extension).Falls der Standard-Port 8080 bereits belegt ist oder der Zugriff von einem anderen Rechner erfolgen soll, können folgende Flags hilfreich sein:
--display-addr: Ändert die Adresse oder den Port, auf dem der Server lauscht (z.B. :9090).--display-external-addr: Setzt die URL, die für Links innerhalb des Viewers verwendet wird (wichtig bei Betrieb hinter einem Reverse Proxy).Da der Befehl den Terminal-Prozess blockiert, während der Server läuft, kann der Viewer jederzeit durch Drücken von Strg+C (bzw. Ctrl+C) beendet werden.
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