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Anzeige im Webbrowser (display)

OCFL-Objekte sind zwar dateisystembasiert und für Menschen lesbar, aber die Navigation durch die verschiedenen Versionen und das Betrachten von Metadaten direkt in der Verzeichnisstruktur kann unübersichtlich sein. gocfl bietet hierfür einen eingebauten Web-Viewer an.

1. Der display-Befehl

Mit dem Befehl display (Alias: viewer) startet gocfl einen lokalen Webserver, der eine grafische Oberfläche zur Erkundung der Storage Root und der darin enthaltenen Objekte bereitstellt.

Grundlegende Syntax:

gocfl display [Pfad zur Storage Root oder zum Objekt]

Beispiel aus dem Workshop:

Um die im Workshop erstellte Storage Root im Browser anzuzeigen, verwenden wir:

gocfl --config ./gocfl/config/gocfl.toml display --display-external-addr http://127.0.0.1:8081 ./gocfl/temp/test42/

Erklärung:

2. Funktionen des Viewers

Sobald der Server läuft und Sie die Adresse im Browser aufrufen, bietet der gocfl-Viewer folgende Möglichkeiten:

  1. Objekt-Liste: Übersicht über alle Objekte in der Storage Root (mit ID und Pfad).
  2. Versions-Historie: Auswahl zwischen den verschiedenen Versionen eines Objekts (z.B. v1 und v2).
  3. Datei-Browser: Browsen durch die logische Verzeichnisstruktur (State) der gewählten Version.
  4. Metadaten-Anzeige: Direkte Anzeige von technischen Metadaten (falls durch Extensions wie NNNN-indexer generiert).
  5. Vorschau: Anzeige von Bildern oder Abspielen von Audio/Video-Dateien direkt im Browser (unterstützt durch die NNNN-thumbnail Extension).
  6. Fixity-Informationen: Anzeige der Prüfsummen für jede Datei.

3. Wichtige Parameter

Falls der Standard-Port 8080 bereits belegt ist oder der Zugriff von einem anderen Rechner erfolgen soll, können folgende Flags hilfreich sein:

4. Beenden des Viewers

Da der Befehl den Terminal-Prozess blockiert, während der Server läuft, kann der Viewer jederzeit durch Drücken von Strg+C (bzw. Ctrl+C) beendet werden.


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